Inklusiv kommunizieren: Barrierefreies Arbeiten in Web und Print

Barrierefreies redaktionelles Arbeiten bedeutet: strukturiert gestalten und inklusiv kommunizieren. So machen wir Informationen für alle Menschen zugänglich. Barrierefreiheit ist für uns Anspruch und Selbstverpflichtung.

Als christliches Unternehmen stehen wir für Teilhabe und Inklusion. Barrierefreie Kommunikation ist kein Zusatz, sondern Qualitätsmerkmal unserer redaktionellen Arbeit. Sie stellt sicher, dass Informationen unabhängig von körperlichen, kognitiven oder technischen Voraussetzungen zugänglich sind.

Empfehlungen

Mit dem KI-basierten Tool von Summ.AI kann jeder komplizierte Text barrierefrei und verständlich gemacht werden. 

Ansprechpersonen: Kerstin Wichmann (UK Münster) hat bereits gute Erfahrungen mit dem Tool gemacht. 

Hier geht's zur Webseite von summ.ai

METACOM ist ein professionell und speziell für Unterstützte Kommunikation gestaltetes Symbolsystem, das ständig weiterentwickelt wird. Es bietet eine besonders klare, einfach erkennbare Symbolsammlung.

  • aktuell ca. 17.000 Symbole (Stand 2026) im JPG-Format und im PNG-Format
  • im PNG-Format transparente Hintergründe für einfaches Kombinieren und farbiges Hinterlegen
  • jedes Symbol mit deutschsprachigem Bildtext und mit Text für individuelle Bildtexte

Ansprechperson: Kerstin Wichmann (UK Münster) hat bereits gute Erfahrungen mit den Symbolen gemacht. 

Hier geht's zur Webseite von METACOM

Grundregeln im Überblick

In den folgenden Flip-Kacheln finden sich die wichtigsten Grundregeln für barrierefreies Arbeiten im redaktionellen Kontext (Web und Print):

Verständliche Texte erhöhen die Reichweite und verbessern zugleich die Nutzerfreundlichkeit.
 

  • Kurze Sätze, aktive Sprache, eindeutige Begriffe
  • Fachbegriffe nur, wenn nötig – dann verständlich erklären
  • Logischer Aufbau mit aussagekräftigen Überschriften

Eine saubere Struktur erleichtert das Lesen – für Menschen und deren assistive Technologien.
 

  • Sinnvolle Überschriftenhierarchie (H1, H2, H3) auf Webseiten
  • Klare Absätze, Listen und Hervorhebungen
  • Einheitliche Gestaltung (nach Corporate Design)

So bleiben Inhalte auch für Screenreader-Nutzende erfassbar:
 

  • Alternativtexte für Bilder im Web
  • Aussagekräftige Bildunterschriften
  • Wichtige Informationen nicht nur visuell vermitteln

Gute Lesbarkeit ist die Grundvoraussetzung für Barrierefreiheit.
 

  • Ausreichende Farbkontraste
  • Gut lesbare Schriftgrößen
  • informationsrelevante Inhalte nicht nur durch Farbe kennzeichnen

Barrierefreie Dokumente sichern die Nutzbarkeit über verschiedene Endgeräte hinweg.
 

  • PDF-Dateien korrekt strukturieren (Tags, Lese-Reihenfolge)
  • Verlinkungen sprechend benennen (z.B. „Download Jahresbericht“)
  • Tabellen übersichtlich und nachvollziehbar gestalten

Informationen einfach und zugänglich aufbereiten:
 

  • Inhalte auf das Wesentliche konzentrieren
  • unnötige Komplexität vermeiden
  • Kurze Sätze, reduzierte Gestaltung
  • Verzicht auf überflüssige Fachbegriffe oder visuelle Reize